die meisten meine Projekte führe ich mit meinem Verein www.go-for-climate.com durch, hier findet ihr alle aktuellen Projekte

Vier Minibiogasanlagen in Olongapo fertig gestellt

Seit 2010 ist Marilyn Heib mit Ihrem Verein Go For Climate e.V. in Olongapo aktiv. Nun wurde ein sehr schönes Projekt fertig gestellt - Minibiogasanlagen. Die vier Biogasanlagen in Olongapo stehen! Nachdem die erste Anlage im August letzten Jahres fertiggestellt wurde, startete eine Testphase, die überaus erfolgreich verlief. Die erste Anlage wurde von den Bewohnern gut angenommen und sogleich startete der Bau der drei anderen. Diese sind nun seit März in Betrieb und bieten insgesamt 16 Familien Gas, das aus biologischen Abfällen wie der Schweinehaltung gewonnen und für den Betrieb von Lampen und Kochstellen verwendet wird. Die Wartung ist dabei so einfach, dass sie von den Menschen vor Ort selbst durchgeführt werden kann. Uns ist es jedoch wichtig weiterhin mit den Bewohnern der Klimasozialhalde in Kontakt zu bleiben und auch zukünftige Projekte dort zu planen und zu unterstützen.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei allen Helfern, intern wie extern sowie allen, die bereitwillig für das Projekt gespendet haben, bedanken. Ein besonderes Dankeschön geht dabei an den Verein Wir wollen Helfen e.V., die uns mit einem großzügigen Betrag von 6400€ unterstützt haben

 

Hilfe zur Selbsthilfe für die Flüchtlinge im Irak

1000 Schuhe für die IS Flüchtlingskinder im Nordirak

Mitte Dezember 2014 waren Ilhan Yalak und Marilyn Heib von GFC im Nordirak. Diese hatten die ersten 3.500 € unserer Spendenaktion für die IS Flüchtlinge in Dohuk vorbeigebracht und dafür gesorgt, dass die Gelder wirklich ankommen (Reise auf eigene Koste damit alle Spenden zu 100% an die Menschen vor Ort gehen). Nach 2 Tagen Impressionen sammeln und Gesprächen mit den Menschen vor Ort, entschieden wir uns das Geld in 1000 Kinderschuhe zu investieren, da die Meisten Kinder vor Ort nur Plastiksandalen besitzen und abends wird es sehr kalt. 2 Tage lang reisten wir von Baracke zu Baracke und Camp zu Camp. Es war sehr schwer die Schuhe ohne Massenpanik zu verteilen, aber letztendlich haben wir es geschafft.

200 Jobs für die IS Flüchtlinger im Nordirak

Der Verein Go for Climate e.V. setzt sich nun seit Oktober 2014 auch für Flüchtlinge im Nordirak ein. In einer ersten Aktion im Dezember wurden 1000 Kinder mit Winterschuhen versorgt. Nun wurde eine zweite Aktion durchgeführt, um den Flüchtlingen in den Camps zu helfen. Getreu dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ besuchten Ilhan Yalak und Marilyn Heib  vom 11.7. bis 18.7.2015 im Namen des Vereins erneut zwei Camps in Dohuk im Nordirak mit dem Ziel, Jobs für die Flüchtlinge vor Ort zu schaffen. Vorab stand der Verein mit Flüchtlingen in Kontakt, um herauszufinden, welche Jobs geschaffen werden könnten. Bei ihren Besuchen in den Flüchtlingscamps KOBATE II und HANKE ist es dem Verein gelungen, den Menschen direkt am Standort eine Basis für ihre eigene kleine Infrastruktur einzurichten und ihnen damit eine Grundlage zur Selbsthilfe zu bilden.

Dank der Geld- und Sachspenden konnten so die ersten 106 Jobs geschaffen werden, für 19 Barbiere, 30 Friseurinnen, 51 Näherinnen, einen Schweißer, drei Kameramänner und zwei Videomacher. Mit einem Truck, der im August Dohuk erreichen wird, liefert der Verein aus Deutschland weitere Waren und Produkte zum Aufbau neuer Jobs an.  Darunter befinden sich unter anderem ein E-Piano für einen ehemaligen Musiklehrer, Ausstattungen für zwei Kopierläden, einen Schweißer und zusätzliche achtzehn Nähmaschinen und Kochutensilien für somit 23 weitere Arbeitsplätze.

Ferner wurden neun weitere Nähmaschinen und Materialien für zwei Friseurausbildungs-plätze gekauft, damit in jedem der zwei Camps je ein Ausbildungszentrum für Näherinnen und Friseurinnen entstehen konnte. Geräte und Materialien gingen dabei direkt an die Frauenzentren in den Camps, wo sie dringend benötigt wurden. Insgesamt hatten sich bereits 230 Interessierte für einen Näherinnenkurs angemeldet. Durch die geleisteten Spenden konnten so genügend Nähmaschinen besorgt werden, um diesen immensen Bedarf zu decken. Die Frauen dort sind besonders benachteiligt, da sie keine Hilfsarbeiterjobs wie ihre Männer übernehmen können und die meiste Zeit in den wenig abwechslungsreichen Camps verbringen. Durch die Spendenbereitschaft unserer

Unterstützer und das Engagement unserer Mitglieder ist es Go for Climate e.V. gelungen, vielen Frauen eine Chance für sich und ihre Familien zu geben, um sich selbst ein so dringend benötigtes Einkommen zu generieren.

Die Ausgaben für die Jobschaffung beliefen sich bislang auf rund € 5700,-. Das bedeutet, dass der Verein für jeden neu geschaffenen Job insgesamt nur etwa € 44,- verwenden musste. Dennoch ist ein Großteil unserer Ersparnisse damit aufgebraucht, um so viele Arbeitsplätze wie bislang möglich zu schaffen.

Weitere Spenden sind daher sehr willkommen, damit diese wichtige Arbeit zur „Hilfe zur Selbsthilfe“ für die Flüchtlinge in ihrer Heimat auch zukünftig erfolgreich fortgesetzt werden kann. Geben wir diesen Menschen keinen Fisch, geben wir ihnen eine Angel, um selbst Fisch zu fangen und ihr Land zu beschützen und wieder aufzubauen.

Spendenkonto: Go for Climate e.V.
Knr: 217836
IBAN: DE31 5935 1040 0000 2178 36
BIC: MERZDE55XXX

Der Verein möchte an dieser Stelle allen bisherigen Spendern ganz herzlich danken: Helmut Schirra, Handwerksverein Honzrath, Eiscafe Trentino Saarlouis, Info Institut Saarbrücken, Frank Stiller, Peter Wünsch, Benjamin Kuhrke, Klaus Grabscheit, Michael Antes, Bahram Rismansanj, Jamal El Mallouki, Burkhard Oel, Werner Innerhofer, Globus Losheim, Heinz Baisch, Larissa Schu, Josef Laux, Hand und Ursula Merches, Gerd und Ulrike Zacher, Dirk Hackenbroch, Jan Miebach, Victor Fischer. Danke Ihnen allen für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung. 129 Frauen und Männer haben nun wieder mehr Hoffnung auf eine positive Zukunft.

Mehr Infos unter www.go-for-climate.com

Sozial – Klimaschutzprojekt in Olongapo/ Philippinen

Im Sozial – Klimaschutzprojekt in Olongapo/ Philippinen wurde für die auf der Müllhalde lebende Bevölkerung bisher über 40 klimaschützende Jobs geschaffen (Müllrecycling, Näherei, Kompostherstellung) und es sollen noch mehr werden, z.B. durch Schweinezucht, Baumpflanzungen und den Aufbau eines Junkshops (ein Shop in dem recycelte Ware aufgekauft wird). Im 2.+ 3.  Schritt soll dort auch eine professionelle Recycling- und Biogasanlage gebaut werden. Koordiniert wird dies vom IZES, der De La Salle University (Philippinen), der Stadt Olongapo und dem Knoten Weimar.

Mehr zu dem Projekt auf den Philippinen finden Sie unter folgendem Link: http://www.go-for-climate.com/index.php?/categories/13-Klima-Sozial-Muellhalde-Olongapo

Energiewende – der Klimaschatz

Es gibt keinen Weg, Energie kostengünstiger, umweltfreundlicher und sozialverträglicher bereitzustellen, als über eine Steigerung der Energieeffizienz. Das bedeutet nichts anderes, als mit weniger Energie genauso gut oder sogar besser zu wirtschaften und zu leben. Umgehend könnten bis zu 30 Prozent Energie  – auf diese Weise auch CO2 und bis 2020 bis zu 53 Milliarden € Kosten gespart werden und bis zu 850.000 Jobs geschaffen werden, würden wir nur die uns bereits zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten nutzen.

Der "KlimaSchatz" wurde an wichtige Entscheidungsträger in ganz Deutschland gesandt mit dem Angebot über die Energieeffizienz zu informieren.

Zusätzlich wird in einer deutschlandweiten Vortragsreihe das Potential der Energieeffizienz dargelegt. Termine dazu finden Sie  in der Terminleiste auf der Hauptseite. Gerne stehen wir auch Ihnen zu einem Vortrag zur Verfügung, ich freue mich auf Ihre unverbindliche Anfrage.



Bestellen Sie Ihren persönlichen Klimaschatz zu 19,95 € und tun sie etwas Gutes – alle Erlöse kommen dem KlimasozialProjekt in Olongapo zu Gute, das vom gemeinnützigen Verein Go For Climate getragen wird (mehr dazu unter „Soziale Projekte“).

Mehr dazu unter http://www.go-for-climate.com/index.php?/categories/29-Energieeffizienz-der-KlimaSchatz

Heinrich Treutner, unser Partner von Go For Climate e.V. in Olongapo und Vorsitzender von „Lotus Hilfsprogramme e. V.“ bereist mehrmals im Jahr die Philippinen, um soziale Hilfsprojekte, die er vor Jahren ins Leben gerufen hat, zu betreuen und zu unterstützen. Bei seiner Rückkehr vor wenigen Tagen berichtete er von der tragischen Geschichte eines Mädchens, das als Baby erfahren mußte, wie grausam das Schicksal eine Familie zerstören kann:

Valerie Lamsin wurde 2009 in Calapacuan, Subic, Zambales geboren. Am 29. März 2011 wurde sie in das James Gordon Krankenhaus in Olongapo au der Insel Luzon, Philippinen eingeliefert. Was war geschehen? Ihre Mutter galt seit längerer Zeit als depressiv und suizidgefährdet. Über mögliche Gründe kann man nur Vermutungen anstellen, so gab es wohl oft Streitigkeiten zwischen ihren Eltern. Am 28. März geschah dann das Schreckliche: Die Mutter tötete mit mehreren Stichen den 5jährigen Sohn, stach dann mehrmals auf Valerie ein und richtete schließlich das Messer gegen sich selbst und starb. Valerie – die einzige Überlebende – lag seitdem auf der Intensivstation und kämpft um ihr Leben. Sie konnte nicht einmal weinen, da ihre Stimmbänder verletzt waren. Die dort ansässige Hilfsorganisation Helping Hands nahm sich Valerie an und betreute das Baby vor Ort. Damit das Kind reale Überlebenschancen hat, bedarf es 4.500 Euro, die wir nicht zusammen bekommen konnten, daher organisierte ich ein Benefizkonzert.

Dann plötzlich im November starb sie. Völlig unerwartet für alle. Die Planungen für das Benefizkonzert, das ihre Behandlungskosten tragen sollte, liefen bereits.

Benefizkonzert in Gedenken an die kleine Valerie/ zu Gunsten lebensbedrohter Kinder

Ich und alle Helfer waren wie gelähmt, doch sagten uns nach einigen Tagen: „Jetzt erst recht“. „Es gibt noch viele kranke Kinder in Olongapo“, „Und es soll nie wieder passieren, dass unsere Hilfe zu spät kommt.“ Der Verein plant nun jährlich ein solches Benefizkonzert auf die Beine zu stellen. Das Geld werde nun für andre Kinder eingespielt  und im Ernstfall könne der Verein direkt darauf zugreifen und schwer erkrankten Kindern wo auch immer auf der Welt helfen.

Durch unsre Partnerorganisation Lotushilfe e.V. vor Ort haben nun auch schon andere Familien um Hilfe gebeten. So sollen die 6 Monate alte Rechele Fonterella, der 18 Monate alte Darwin Pigao und die 16 Monate alte Raine Cadag, schnellstens Hilfe erhalten um operiert werden zu können. „Uns ist es wichtig, dass das Geld zu 100% an die Kinder geht und dass alle, die uns helfen, sehen können für was das Geld genutzt wurde.

Daher wird der Verein auch Infos über denen zu helfenden Kindern und die Erfolge auf ihrer Webseite dokumentieren.  http://www.go-for-climate.com/index.php?/categories/33-Rockn-help

Für das erste Benefizkonzert konnten zwei hervorragende Bands engagiert werden: die aus der Region Losheim stammende Partyband „Celebration“ und die Topband des Saarlandes „Eliot“.

Link zu den Kindern, denen die Gelder zu Gute gekommen sind: http://www.go-for-climate.com/index.php?/categories/33-Rockn-help

Mehr Infos unter www.go-for-climate.com

Energiewende – Energienetze zurück in die Hände der Stadt Hamburg

Zusammen mit einem Netzwerk aus mehr als 50 Verbänden, hat Go for Climate e.V. ein Volksbegehren vorangetrieben. Ziel dieses Volksbegehrens ist es, die Netze für Strom, Fernwärme und Gas wieder zurück in die städtische Hand Hamburgs zu kaufen.

Warum? Wir wollen und brauchen eine Energiewende von Atom und Kohle hin zu Energieeffizienz und Erneuerbare Energie. Die großen Stromversorger haben daran aber kein Interesse und das Energienetzsystem wie es heute besteht, war seit Jahrzenten zentral auf große Kraftwerke ausgerichtet. Was wir brauchen sind dezentrale Systeme, aber nur wenn diese in öffentlicher Hand sind, wird das Netz so ausgebaut wie es für uns gut ist.

http://unser-netz-hamburg.de/