01. September 2017

Liebe Freunde, liebe Mitbürger/innen der Landkreise Merzig-Wadern und Saarlouis,

heute möchte ich mutig sein. Mancher unter euch/ Ihnen kennt mich als Sängerin der Band „Rollsplitt“ oder durch mein ehrenamtliches Engagement mit meinem Verein www.go-for-climate.com, der Hilfsprojekte in Krisengebieten durchführt.
Ich schreibe euch/Ihnen heute, weil ich euch/ Sie um etwas bitten möchte:

Um mich herum sehe ich immer mehr Dinge, die ich nicht einfach länger so hinnehmen möchte: immer mehr alte Menschen, die zur Tafel gehen müssen und die alles verlieren, wenn sie ins Heim müssen/ immer mehr Menschen, die den ganzen Tag arbeiten gehen und nicht um die Runden kommen/ Menschen im Pflegeberuf, die unter der Last zusammenbrechen/ wichtige Krankenhäuser die, da sie ja nicht mehr profitable sind, geschlossen werden.

Als ich das Direktmandat für die Bundestagswahl in unsrem Wahlkreis angenommen habe, dachte ich, ich habe keine Chance, es ist ein erster Schritt. Aber jetzt sage ich mir: „Es ist doch möglich, denn wir alle im Kreis könnten damit nur gewinnen“. Herr Altmaier und Herr Maas (meine Gegenkandidaten) kommen über ihre Parteilisten eh in den Bundestag. Ich benötige die meisten (Ihre) Erststimmen. Gestern habe ich eine interessante These gehört: wenn ein linker Direktkandidat gewinnt, haben die in Berlin Bammel und genehmigen dem Saarland mehr Gelder, damit die Saarländer wieder zufriedener sind. Das klingt spannend ;-). Nein, Scherz beiseite. Wir können nur dazugewinnen, wenn eine weitere Saarländerin für uns nach Berlin geht.

Ich meine es Ernst. Ich möchte die Politik machen, die mir fehlt. Auch ich war politikverdrossen, denn es ändert sich zu wenig, man kann eh Nichts mitgestalten und was sich verändert ist nach meinem Gefühl oft auch noch negativ für uns alle. Ich weiß nicht, ob ich es schaffe viel zu ändern. Aber ich werde alles Erdenkliche tun, mich mit Sicherheit nicht ändern und vor allem möchte ich immer Zuhören.

Und für all diejenigen unter Ihnen/ euch, die Bedenken haben wegen der Linke. Keine Sorge – ich möchte nicht den Kommunismus einführen (kleiner Witz, denn das wird ja manchmal immer noch gegen die Linke behauptet ;-)). Ich bin Unternehmerin und Ingenieurin. Auch ich hatte meine Zweifel, dass das Programm der LINKE finanzierbar ist. Ich habe mir alles genau angeschaut und mir die Finanzierung auch von den Fachkollegen aus Berlin erklären lassen. Es ist alles möglich und es ist überhaupt nicht so dramatisch und schwierig. Viele Dinge davon werden in anderen Ländern schon längst durchgeführt.

Liebe Freunde, liebe Mitbürger/innen der Landkreise Merzig-Wadern und Saarlouis. Auch Ihr habt Nichts zu verlieren. Ihr könnt nur gewinnen. Bitte gebt mir eure Erststimmen, ich verspreche, ich werde immer kämpfen und für die Menschen da sein.
Gerne stehe ich für Fragen zur Verfügung, einfach eine persönliche Nachricht schreiben oder per Mail an marilyn@marilynheib.de , mehr Infos zu mir befinden sich auch unter www.marilynheib.de . Da ich erst ab dem 04. September Urlaub habe und schon viel zu tun habe, kann es ein paar Tage dauern, bis ich antworten kann.

Herzlichst

Eure/ Ihre Marilyn

PS: Ich hätte auch eine ganz förmliche Nachricht schreiben können, aber genau das brauchen wir jetzt meiner Ansicht nicht, sondern offene und ehrlich gemeinte Worte.